Berichte:

 

1.BLP Wochenende am 28.und 29.Juli 2007

 

Am Samstag drehte sich alles nur ums Federwild.Das korrekte Aufnehmen und Zurückbringen zum HF erforderte von allen Teilnehmern viel Geduld,Disziplin und Ruhe mit seinem Hund.Es zeigte sich wiedereinmal,daß diese Übung immer wieder wiederholt werden mußte.Mal legte sich ein Flügel vor des Hundes Augen,mal wurde das Wild nur am Flügel getragen,mal wurde es nur am Hals getragen und mal vor die Füße des HF geworfen.So manch einer brachte es gar nicht zurück......Ebenso ist eine ständige Griffverbesserung auch nicht erwünscht.

Unsere Trainerin Angelika zeigte sich sehr geduldig,bis alle Hunde ordentlich aufnahmen und nach dem Zurückkommen brav "Vorsitzend"die Ente in die Hände des HF legten.

Gryffie stellte sich sehr geschickt an,erinnerte sich schnell daran ,wies gingund gab die Ente wie gefordert aus.
Beim Einweisen auf das Wild soll der Hund eine vom HF vorgegebene Richtung annehmen und das nicht sichtig ausgelegte Wild finden und bringen.Das sog."V-Einweisen".D.h.2 Stück Wild werden in ca.40m Entfernung im Abstand von 60m rechts und links ausgelegt.Unter Berücksichtigung des Windes muß der HF seinen Hund geschickt einweisen.Eine einmal angenommene Richtung darf nicht mehr vom Hund verändert werden.Diese Aufgabe hört sich einfach an-ist es aber nicht-!
Der Hund soll trotz eigenes Nasengebrauchs dem HF bedingungslos folgen.Das muß geübt werden.Der Hund entscheidet sonst selbst was er holt.Diese Übung kostet Zeit und Nervenkraft.Aber es hat sich gelohnt.Gryffie meisterte seine Aufgabe an Land perfekt,sicher und schnell.

Nun dann Einweisen in deckungsreiches Gewässer,sprich Schilff,für den Hund nicht sichtig.Uff,das war schwer!Einen Hund über Wasser ins Schilff zu schicken und ihm dann klar machen,daß da ganz sicher eine Ente liegt,die er zurückbringen soll zum HF.Das hat es in sich.Gryffie lernte schnell und brachte die Ente dann auch irgendwann über Wasser wieder zurück.Sicherlich muß das noch kräftig geübt werden.Trotzdem wurde deutlich,daß Gryffies Passion deutlich im jagdlichen Bereich liegt.Selbstständig,leise und sicher.So will man einen Jagdhund nach dem Schuß haben.Und das ist er!Trotz 6stündigem Training verlor er weder Konzentration noch Ausdauer.
Ich bin sehr stolz auf meinen GRyffie.

Sonntag:

heute war Matthias an der Reihe. Matthias ist Jäger und hat natürlicherweise ganz andere Ansprüche an einen Hund im Revier und auf der Jagd.Matthias duldete keine Fehler,weder beim Hund noch beim HF.Hier galt es klare eindeutige Kommandos zu geben um den Hund im steten Gehorsam zu halten.Trainiert wurden Haarwild und Federwildschleppen.Danach das Ablegen des Hundes mit Schuß.Und natürlich auch die großen Suchen auf Haarwild und Federwild.
Gryffie ist super engagiert auf der Schleppe und bei der Suche.Sicher bringt er jedes ausgelegte Stück zurück.Seine hervorragende Steadyness und Lautlosigkeit bei der Arbeit zeichneten ihn auch beim Treiben im Wald aus.Danach gings zu den kleinen Waldfächern.Gryffie arbeitete an diesem total verregneten Tag ebenfalls wie am Tage zuvor glücklich und zufrieden seine Aufgaben.Es war mir selbst das größte Vergnügen meinen Hund so glücklich und voller Freude bei der Arbeit zu sehen.

Ich liebe diesen Hund.Und in unseren Träumen gehen Gryff und ich schon mal auf ganz große Entenjagd........mein Gryff und ich!